Kurztrip: Luzern

Stadt, Land, See: Der GQ-Wochenendplan für den Kurztrip in die Leuchtenstadt am Vierwaldstättersee.

Historische Architektur, Berge und viel Wasser: Eingebettet zwischen malerischen Gebirgszügen liegt Luzern am Ausfluss des Vierwaldstättersees. Ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Zentralschweiz. Doch auch die Stadt selbst hat einiges zu bieten, gilt sie doch als kulturelles Zentrum und sauberste Metropole des Landes. Findet ausnahmsweise gerade kein Festival statt, warten die romantische Altstadt, renommierte Museen, Open-Air-Bars, der Wochenmarkt, eine edle Schokoladen-Manufaktur, eine unkonventionelle Uhrenschmiede und exzellente Restaurants auf die Besucher. Luzern ist aber auch eine attraktive Shopping-Destination: kleine, feine Boutiquen, Nobelkaufhäuser und natürlich Uhrenläden aller führenden Hersteller laden in der 75.000-Einwohner-Stadt zum Besuch ein.

Bewertung: 
© The Hotel
Frech, aber mit Haltung: Das nur fünf Gehminuten vom Bahnhof oder dem KKL Luzern gelegene Luxus-Boutique-Hotel hat sich bei der Namensgebung auf das Wesentliche beschränkt. Was sich zuvor nach breiter Allgemeinheit anhört, offenbart sich schnell als Gesamtkunstwerk.
© The Hotel
Für Fans innovativer asiatischer Küche. Wer kurze Wege und asiatische Küche favorisiert, sollte die Fusion Cuisine im Haus-Restaurant des „The Hotel“ probieren. Über eine Wendeltreppe erreicht man das ebenfalls von Architekt Jean Nouvel gestaltete Restaurant im Untergeschoss – das durch große Fenster und Spiegel aber sehr offen wirkt und den Blick auf die Straße über den Köpfen freigibt. Auf der Karte: ein Zusammenspiel von asiatischer und französischer Küche auf höchstem Niveau. Sushi und Sashimi, die zur recht als die besten der Stadt gelten, sowie das beliebte Dancing Beef – ein US-Rindsfilet, dünn aufgeschnitten, mit Kartoffelmousseline – nicht umsonst darf das Bam Bou auf 14 Punkte im Gault Millau verweisen.
© Hopfenkranz
Für entspannte Gourmets. Unscheinbar, auf der rechten Seite der Zürichstraße, schräg gegenüber der Uhrenmanufaktur ochs und junior, liegt das wohl beste Restaurant der Stadt. Unscheinbar auch das Interior: ein schlichter, weißer Raum, eine handvoll Tische und mit Kochbüchern dekorierte Fenster. Doch genau diese Reduktion auf das Wesentliche richtet den Fokus auf das Wichtigste: das Essen. Das Lokal der Brüder Manuel und Stefan Kaufmann punktet mit unkompliziertem, sehr aufmerksamen und unterhaltsamem Service, offener Küche sowie einer kleinen, aber erlesenen saisonale Karte. Unser Tipp: Unbedingt das Rinds-Tartar probieren. Dazu: einen Cave Biber Cuvee Rouge No3 – die Schweiz kann nicht nur Käse oder Schokolade, sondern auch ausgezeichnete Weine. Und: Lassen Sie genug Raum für ein Dessert. Kulinarische Highlights in entspanntem Ambiente – ein Pflichtbesuch in Luzern.
© Max Chocolatier
In Luzerns einziger Schokoladen-Manufaktur mit Boutique treten Sie ein in den siebten Schokoladenhimmel, der alleine für sich die Reise nach Luzern wert ist. In exzellenter Handwerkskunst experimentieren die Meister-Chocolatiers mit Leidenschaft an edlen Kompositionen, verschmelzen mit Finesse natürliche Zutaten aus den Schweizer Bergen mit exotischen Komponenten höchster Qualität. Jährlich entwerfen die Chocolatiers im Rhythmus der Jahreszeiten vier Kollektionen– für die Winterzeit jetzt mit Chili, Lebkuchen oder Mohn. Betritt man die Boutique, betritt man zugleich eine luxuriöse Schokoladenwelt – die einen Haken hat: zu viel verführerische Auswahl. Zum Glück hilft ein erfahrenes und sehr freundliches Team bei der Auswahl. Unbedingt probieren: mit Schokolade ummantelte Passionsfrucht-Dragées. Und die Schoggi-Plättli. Und die Java-Pralinen. Und …
© Bea Weinmann
Die Boutique von Beat Weimann an der Zürichstraße hat mit einem gewöhnlichen Uhrenladen nichts gemein. Den Gast empfängt ein schlichtes, ungezwungenes, aber herzlich eingerichtetes Loft. Die eigentlichen Stars, wie das bereits in der GQ vorgestellte Mondphasen-Modell „Selene“, hängen in kleinen Präsentationskästchen an der Wand. Die Uhren der noch jungen unkonventionellen Schweizer Marke „ochs und junior“ stehen für intelligente Vereinfachung. Auch, weil der renommierte Uhren-Querdenker Ludwig Oechslin einer der Teilhaber ist. Wichtig sind Zeit und Datum, alles Weitere ist überflüssig. Neben den unkonventionellen Zeitmessern, die Sie sich übrigens aus einer Vielzahl von Komponenten frei und individuell maßanfertigen lassen können, findet man im Ochsenloft aber auch handgearbeitete Accessoires, Turnschuhe und innovative Design-Wanduhren. Unbedingt vorbeischauen und den vorzüglichen Espresso probieren.
© Post Hotel Weggis
Das Post Hotel Weggis, kurz "POHO", wurde früher als Casino benutzt - opulente Details wie die geschwungene Treppe, die zur Rezeption im ersten Stock führt oder verspiegelte Decken zeugen davon.
© Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad
Baden und Berge. Vom 35 Grad Celsius warmem Innenbecken gelangt man an Nischen in der Steinwand vorbei hin zum Außenbecken mit grandiosem Ausblick. Gebadet wird unter einer Hülle aus Stein, Holz und Glas in mineralhaltiges Wasser der Heilquelle des "Drei-Schwestern Brunnens". Zusätzlich laden ein Dampf- oder Kristallbad zum Relaxen ein. Hier nicht zu entspannen – unmöglich. Und dann diese Aussicht vom beheizten Outdoor-Pool - grandios.

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